IT

Was diese elektronischen Gehirne angeht die uns das Leben mal leichter mal schwerer machen kann ich auf einiges an Erfahrungen zurückblicken.

Angefangen hat es in der Schule im Informatikunterricht mit dem Basis 108, einem Rechner con den Ausmaßen eines Reisekoffers und dem gefühlten Gewicht eines Leopard II – Panzers – aber auch dessen Robustheit. (Wer daran einmal den Flugsimulator an einem bernsteinfarbenen Monitor gespielt hat …) Zuhause gab es nach dem Commodore VC20 nach einiger Zeit den C64. Wow, was für ein Quantensprung. (Jetzt war der Flugsimulator farbig – und ich weiß nicht wieviel Joysticks bei Summer/Winter Games ihr Leben gelassen haben.) Im Jahre 1988 war ich dann er erste am EKG der Informatik mündlich im Abi hatte,

Im Studium ging es dann weiter mit den ersten Schritten mit Programmierung in diversen Sprachen wie LISP und Fortran und den ersten Erfahrungen mit dem aufkommenden „Internet“. (Wow, wieder ein neues Board, ein neuer FTP-Server. Und Weihnachtsaktionen mit Geschenken und Karten aus aller Welt.)

Nach dem Studium begann dann meine Karriere als Trainer. Zunächst für Micro$oft (als MCSE und MCT für NT4 und später Windows2000) und Novell (CNE und CNI für Netware 4-6), später dann auch für (SUSE) Linux (CLA/CLP/CLE). Dazu kamen dann noch etliche weitere Zertifzierungen wie LPI, oder der von mir besonders geliebte CDE (ByeBye) sowie der Gewinn von Novells „Open Road Challenge“ (wow, das stand sogar in der Presse und wurde auch literarisch verwertet – „Hello, Sander“).

Dann kam das praktische Geschäft als Consulter (Hallo liebe Ex-Kollegen) mit hinzu. Da gab es gemütliche Kunden mit viel Zeit für ein Pläuschchen, reichlich Zeit zur Planung und Wartungsfenstern zu Geschäftszeiten aber auch die Brandeinsätze mit Nächten voller Pizze und Kaffee oder stressigen und drängelnden Auftraggebern. Aber es war immer wieder … spannend. Aber die Zahl der Hotelübernachtungen lag irgendwann bei über 120 – und das geht auf’s Familienleben. Zudem sind nicht alle Hotels … also sagen wir Mal … ein Wiedersehen wert.

Jetzt geht es etwas weniger unruhig aber nicht weniger spannend zu als SysAdmin in einem Rechenzentrum, zuständig für eine erklecklig Zahl an Linuxservern, umgeben von – meist – netten Kolleg/innen und – meist – geregelten Arbeitszeiten und vor allem einem lokalen Arbeitsplatz.

 

 

22. Februar 2018